Fabrik.Intro
Liebe Freunde unseres Kulturzentrums,
im Juli erwartet Sie wie in jedem Jahr ein etwas reduziertes Filmprogramm, weil wir denken, Sie nutzen den Sommer, um so lange wie möglich ihre Freizeit im Freien zu verbringen. Deshalb verzichten wir im Juli und August auf die 18-Uhr-Vorstellungen. Anspruchsvoll bleibt das Filmprogramm dennoch: Z. B. präsentieren wir gleich zu Beginn des Monats den Bundesstart des Dokumentarfilms "Vom Traum, unsinkbar zu sein" über die letzten Schiffe der ehem DDR-Hochseefischerei, ein Heimatfilm von Tom Fröhlich, erzählt von Charly Hübner: Tom Fröhlich ist am 2. Juli zum Gespräch im Kino! Mit "Verflucht normal!" bringen wir einen Spielfilm in unser Kino, der sich mit dem Tourette-Syndrom beschäftigt. Den Film zeigen wir in der Reihe "Vielfalt und Toleranz", und er erzählt in einer "perfekten Mischung aus Humor, Drama und Aufklärung" (epdFilm) von der angeborenen Erkrankung des Nervensystems. Und der Hauptdarsteller, der Brite Robert Aramayo liefert eine Meisterleistung: eindringlich, wahrhaftig und bewegend. Außerdem starten wir mit einer neuen Filmreihe: "FilmKunstFest MV - Nachlese" und beginnen mit dem Gewinner des Dokumentarfilm-Wettbewerbs: Als "Bester Dok-Film" wurde dieses Jahr "Innere Emigranten" von Lena Karbe (geb. 1986 in St. Petersburg) ausgezeichnet. Die Verhaftung des iranischen Regisseurs Jafar Panahi nehmen wir zum Anlaß, nochmal seinen 2018 gedrehten Film "Drei Gesichter" zu zeigen, in dem er selbst die Hauptrolle spielt. Und last but not least sei Ihnen der neue Film von Regina Schilling "Ingeborg Bachmann - Jemand, der einmal ich war" empfohlen: Sandra Hüller bringt uns die Bachmann durch ihre kraftvolle Interpretation sehr nahe! Kommen Sie ins Kino: Es lohnt sich! Oder wie sagen die Gregors vom Berliner Arsenal: "Ein Leben ohne Kino ist möglich, aber sinnlos". In diesem Sinne: Kommen Sie gut durch den Sommer! Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Ihr Fabrik.Team