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Trailershow
(Bitte klicken Sie auf den Filmtitel)


kino 1

LADY BIRD
USA 2017, Farbe, 94 Min.
Regie: Greta Gerwig, Darsteller: Saoirse Ronan, Laurie Metcalf u.a.
"Ein Jahr im Leben einer 18jährigen Schülerin in der kalifornischen Hauptstadt Sacramento, das von den Umbruchstimmungen des Jahres 2002 nach den Anschlägen des 11. September geprägt ist. Der zwischen Ernst und Komik alternierende Film entwirft ein feinfühliges Porträt einer Generation auf der Suche nach Selbstsicherheit und Selbstverwirklichung." (filmdienst) "Gerwigs schwungvolle Dialoge sowie souveräne Regie im Verein mit darstellerischer Finesse ergeben ein aufrichtiges Sehvergnügen." (epdFilm) (läuft vom 31. 5. bis 3. 6. jeweils um 18 Uhr und vom 4. bis 6. 6. jeweils um 20.15 Uhr)

Reihe Künstlerporträts
MARIA BY CALLAS
Frankreich 2017, s/w + Farbe, 114 Min., OmU, Regie: Tom Volf
Dokumentarfilm über die legendäre Opernsängerin Maria Callas (1923 - 1977), in dem die Diva ihr Leben quasi selbst in Gestalt rezitierter Briefe und eines Fernsehinterviews aus dem Jahr 1970 erzählt. Die liebevoll montierte Collage behandelt die frühen Jahre der Künstlerin. Das große Plus der biografischen Skizze sind die aufwändig kolorierten und ungekürzten Aufnahmen musikalischer Opern-Soli, die der berückenden Kunst der Sängerin huldigen. (filmdienst) (läuft am 31. 5. sowie 2. und 3. 6. um 20.15 Uhr und vom 4. bis 6. 6. jeweils um 18 Uhr)

Christopher Street Day - "film & gespräch"
DICKE MÄDCHEN
BRD 2011, Farbe, 79 Min.
Regie: Axel Ranisch, Darsteller: Ruth Bickelhaupt, Heiko Pinkowski u.a.
"Ein Mitvierziger lebt zusammen mit seiner alten Mutter in einer Berliner Wohnung; wenn er arbeitet, betreut ein Pfleger die demente Dame. Für diesen hat der Sohn eine Schwäche, doch es bedarf erst einiger Turbulenzen, bevor sich die beiden näher kommen. Charmant-skurriler Liebesfilm, der seine drei sympathisch-seltsamen Protagonisten als warmherziges, humorvolles 'Home-Movie' durch Höhen und Tiefen begleitet." (filmdienst) (läuft nur am 1. 6. um 21 Uhr - !! - im kino 1 - Axel Ranisch ist zu Gast!!!)

ELDORADO
Schweiz/BRD 2018, s/w + Farbe
95 Min., Regie: Markus Imhoof
"Der Schweizer Filmemacher Markus Imhoof erinnert sich angesichts der im Mittelmeer ertrinkenden Flüchtlinge an seine eigene Kindheit, als nach dem Krieg eine junge Italienerin aus dem ausgebombten Mailand in seiner Familie Unterschlupf fand. Der essayistische Film verbindet persönliche Reflexionen, Briefe und andere Dokumente mit bedrängenden Gegenwartsbildern, die dem zynischen Kreislauf der Ausbeutung illegaler Migranten auf die Spur kommen." (filmdienst) "Ein berührendes und erschütterndes Werk." (Süddeutsche Zeitung)
(läuft vom 7. bis 12. 6. jeweils um 18 Uhr)

WOHNE LIEBER
UNGEWÖHNLICH

Frankreich/Belgien 2016, Farbe, 95 Min., dt. Fassung, Regie: Gabriel Julien-Laferrière, Darsteller: Julie Gayet, Julie Depardieu u.a.
"Sieben französische Scheidungsgeschwister zwischen vier und 17 Jahren haben die ständige Pendelei zwischen unterschiedlichen Wohnungen satt. Sie verbünden sich gegen ihre mehrfach getrennten und neu verheirateten Elternteile und ziehen gemeinsam in eine riesige Altbauwohnung in Paris. Die beherzte Komödie bietet einen erfrischend neuen Blick auf das Leben in Patchwork-Familien, wobei der Fokus ganz auf den Kindern liegt, die als klüger, radikaler und mutiger als die Erwachsenen gezeichnet werden. (filmdienst) "Eine Komödie, die sehr gut den Nerv der Zeit trifft." (L'EXPRESS) (läuft vom 7. bis 12. 6. jeweils um 20.15 Uhr)

Filmreihe "Vielfalt und Toleranz"
“film & gespräch"
WAS WERDEN
DIE LEUTE SAGEN

Norwegen/BRD/Schweden, Farbe, 107 Min., dt. Fassung
Die fünfzehnjährige Nisha lebt ein Doppelleben. Zuhause gehorcht sie strikt den Traditionen und Werten ihrer pakistanischen Familie. Draußen mit ihren Freunden verhält sie sich wie ein ganz normaler norwegischer Teenager. Doch als ihr Vater sie mit ihrem Freund erwischt, kollidieren ihre beiden Welten brutal. Nisha wird von ihren Eltern gekidnappt und nach Pakistan gebracht. Ein emotionaler Film über Liebe und Courage und darüber, seinen eigenen Weg zu finden. "Ein brillanter, differenzierter Film über die Unterdrückung der Frauen." (Now Toronto) (läuft in einer Preview am 13. 6. um 19.30 mit anschl. Gespräch mit Paulina Fabian (Mitglied in der Jugendfilm-Jury der AG KINO-GILDE beim Filmkunstfest 2017 in Leipzig) und dann vom 14. bis 20. 6. jeweils um 20.15 Uhr)

Beiträge zum Thema "68er-Bewegung"
DIE TRÄUMER
Frankreich/Italien/GB/USA 2003
Farbe, 114 Min., dt. Fassung
Regie: Bernardo Bertolucci
Darsteller: Michael Pitt, Louis Garrel u.a.
"Ein amerikanischer Student lernt im Mai 1968 in Paris zwei Geschwister kennen, mit denen ihn bald eine intensive 'menage á trois' verbindet. Unverkrampft schaut der Film den Dreien beim Leben zu. ... Dabei ist der Film keine nostalgische Rückbesinnung auf eine bewegte Zeit, sondern eine kritische Liebeserklärung an das Kino als Ort der Aufklärung, das in immer neuen Wendungen von der Sehnsucht nach Leben erzählt." (filmdienst) (läuft vom 14. bis 20. 6. jeweils um 18 Uhr)

Beiträge zum Thema "68er-Bewegung"
SYMPATHISANTEN -
UNSER DEUTSCHER HERBST

BRD 2017, Farbe, 110 Min.
Regie: Felix Moeller
Dokumentarische Aufarbeitung der politisch aufgeheizten Stimmung in der BRD der 70er Jahre, als kritische Intellektuelle aufgrund ihrer politischen Haltung vielfach als "Sympathisanten" des Linksterrorismus diffamiert wurden. Felix Moeller erzählt u.a. in Gesprächen mit seiner Mutter Margarethe von Trotta sowie seinem Stiefvater Volker Schlöndorff von einer spannungsreich aufgeladenen Epoche bundesrepublikanischer Geschichte. (läuft am 21. und 22. sowie vom 24. bis 27. 6. jeweils um 18 Uhr)

IN DEN GÄNGEN
BRD 2018, Farbe, 120 Min., Regie: Thomas Stuber, Darsteller: Franz Rogowski, Sandra Hüller, Peter Kurth u.a.
Christian (P. Rogowski) ist neu im Großmarkt. Schweigend taucht er in das unbekannte Universum ein: die langen Gänge, die ewige Ordnung der Warenlager. Bruno (P. Kurth), der Kollege aus der Getränkeabteilung, zeigt ihm Tricks und Kniffe, wird ein väterlicher Freund. Und dann ist da noch Marion (S. Hüller) von den Süßwaren, die ihre kleinen Scherze mit Christian treibt. Als er sich in sie verliebt, fiebert der ganze Großmarkt mit. Doch Marion ist verheiratet - aber nicht sehr glücklich, wie es heißt. "Starke Bilder, lakonischer Witz und liebevoll entworfene Figuren." (Spiegel Online)
(läuft am 21. und 22. sowie vom 24. bis 27. 6. jeweils um 20.15 Uhr)

AUGENBLICKE:
GESICHTER EINER REISE

Frankreich 2017, Farbe, 94 Min., dt. Fassung, Regie: Agnès Varda, JR
Die 89jährige Regie-Ikone Agnès Varda und der 33jährige Street-Art-Künstler JR machen sich mit ihrem Fotomobil auf, um Frankreichs Menschen und deren Geschichten zu entdecken und zu verewigen: In überlebensgroßen Porträts an Fassaden, Zügen und Containern, von der Provence bis zur Normandie. Landschaften verwandeln sich in Bühnen, Gesichter erzählen von vergessenen Geschichten und aus Blicken werden Begegnungen von Herzlichkeit und Humor. (läuft vom 28. 6. bis 4. 7. jeweils um 18 Uhr)

WER HAT EIGENTLICH
DIE LIEBE ERFUNDEN?

BRD/Schweiz 2018d, Farbe, 93 Min.
Regie: Kerstin Polte
Darsteller: Corinna Harfouch, Karl Kranzkowski, Meret Becker u.a.
Charlotte will nach 37 Ehejahren das Leben noch einmal in vollen Zügen genießen und nimmt mit ihrer Enkelin Jo spontan Reißaus in Richtung Meer. Auf der Suche nach den beiden begeben sich auch ihr Ehemann Paul sowie Alex, die chaotische Mutter der Enkelin, auf eine außergewöhnliche Reise durch die norddeutsche Küstenlandschaft. Eine sehr warmherzige und sehr vergnügliche Komödie in einer hervorragenden Besetzung. (läuft vom 28. 6. bis 4. 7. jeweils um 20.15 Uhr)

MADAME AURORA UND
DER DUFT VON FRÜHLING

Frankreich 2017, Farbe, 89 Min., dt. Fassung, Regie: Blandine Lenoir
Darsteller: Agnès Jaoui, Thibault de Montalembert
"Eine alleinstehende Frau Anfang 50 verliert ihre Arbeit, wird vom Arbeitsamt gedemütigt und erfährt zudem, dass sie ihre älteste Tochter demnächst zur Großmutter macht. In dieser Phase der kompletten Umorientierung helfen ihr Vergleiche mit Freundinnen ebenso wenig wie eine neue Liebe, vielmehr muss sie sich grundsätzlich den Veränderungen in ihrem Leben stellen. Eine liebenswürdig-optimistische Komödie." (filmdienst) "Fein austarierte Tragkomödie über das Altern - mit der strahlenden Agnès Jaoui in der Hauptrolle, einer von Hitzewallungen, Jobverlust und Großmutterschaft gequälten Frau." (epdFilm) "Eine Wohlfühl-Komödie durchzogen von raffiniertem Witz." (programmkino.de) (läuft vom 5. bis 11. 7. jeweils um 20.15 Uhr)

“Reihe Künstlerpoträts”
THE HAPPY PRINCE
BRD/Belgien/GB/Italien 2018, Farbe, 105 Min., dt. Fassung, Regie: Rupert Everet
Darsteller: Rupert Everett, Colin Morgan Opulente Filmbiografie über die letzten Lebensjahre des irischen Schriftstellers Oscar Wilde (1854 - 1900), der im Zimmer einer billigen Absteige in Paris liegt: Sein Leben zieht an ihm vorüber, die Erinnerungen versetzen ihn in andere Zeiten und an andere Orte. War er wirklich einst der berühmteste Mann in London? Der Künstler, der von einer Gesellschaft gekreuzigt wurde, die ihn einst anhimmelte? So läßt er sein Leben Revue passieren: Von Dublin über Dieppe in der Normandie und über London nach Paris: Die Freiheit ist ein Trugbild, Oscar Wilde ein verarmter Vagabund immer ruhelos, von seinen alten Bekannten gemieden, doch bewundert von einer eigentümlichen Gruppe von Outlaws und Straßenkindern, denen er die alten Geschichten erzählt. Der Film ist ein Porträt der dunklen Seite eines Genies, das in den letzten Tagen des ausgehenden 19. Jahrhunderts für die Liebe lebte und starb. (läuft vom 12. bis 18. 7. jeweils um 20.15 Uhr)

MEINE TOCHTER - FIGLIA MIA
Italien/BRD/Schweiz, Farbe, 100 Min., dt. Fassung, Regie: Laura Bispuri
Darsteller: Valeria Golino, Alba Rohrwacher u.a.
Die schüchterne zehnjährige Vittoria wächst in einem vom Tourismus unberührten sardischen Dorf auf. Eines Tages trifft sie bei einem Rodeo die ungestüme Angelica, die so ganz anders als ihre fürsorgliche Mutter Tina ist. Vittoria ahnt nicht, dass die beiden Frauen ein Geheimnis verbindet. Als Angelica aus finanziellen Gründen bald das Dorf verlassen muss, bittet sie darum, Vittoria vor ihrem Weggehen treffen zu können. "Meine Tochter" ist die Geschichte eines Mädchens zwischen zwei Müttern, eine, die sie mit Liebe aufgezogen hat und ihre leibliche Mutter, die sie instinktiv für sich beansprucht. Die Geschichte einer unvollkommenen Mutterschaft, untrennbarer Bande, eines Kampfs mit überwältigenden Gefühlen und des Umgangs mit Wunden. "Ein dichtes, emotional aufwühlendes Drama, geprägt von drei Frauen ..." (programmkino.de) (läuft vom 19. bis 25. 7. jeweils um 20.15 Uhr)

AM STRAND
GB 2017, Farbe, 110 Min., dt. Fassung
Regie: Dominic Cooke nach dem Roman von Ian McEwan
Darsteller: Saoirse Ronan, Billy Howley, Emily Watson u.a.
Das Schwierigste am Heiraten ist die Hochzeitsnacht. Jedenfalls für das frisch vermählte Ehepaar Florence Ponting und Edward Mayhew, das 1962 am Strand von Chesil Beach im englischen Dorset seine Flitterwochen verbringen möchte. Die Gefühle der beiden füreinander sind groß und aufrichtig - doch die Erwartungen des jungen Paares an das einschneidende Ereignis könnten kaum unterschiedlicher sein. "Die Verfilmung von McEwans Roman bewegt durch die subtile Inszenierung, die vieldeutige Geschichte und vor allem die beiden grossartigen Hauptdarsteller." (epdFilm) „Ein lyrischer und hinreißender Film über verdrängte Leidenschaft – lustig, anmutig und herzzerreißend.“ (Variety) (26. 7. bis 1. 8. jeweils um 20.15 Uhr)

kino 2

In Kooperation mit
dem Eine-Welt-Laden Neustrelitz
"Vielfalt und Toleranz"
WENN GOTT SCHLÄFT
BRD/USA 2017, Farbe, 88 Min..
Regie: Till Schauder
"Ein Dokumentarfilm über den iranischen Sänger und Dichter Shahin Najafi, den wirklich jeder sehen sollte. Hier hält jemand an seinen Werten von Freiheit und Unabhängigkeit fest, selbst wenn es ihm das Leben kosten sollte. Ungeschönt und direkt zeigt Till Schauder, was passiert, wenn man mit der Fatwa leben muss." (epdFilm) "Eine Liebesgeschichte in Zeiten des Terrors" (Verleihinfo) (läuft vom 31. 5. bis 2. 6. jeweils um 20 Uhr)

"Werkschau missingFILMs-Verleih“
FADO
BRD/Portugal 2015, Farbe, 101 Min.
Regie: Jonas Rothlaender
Der junge Arzt Fabian reist kurzentschlossen nach Lissabon, um seine Ex-Freundin Doro zurückzugewinnen. Doch während die beiden sich allmählich wieder näher kommen, werden sie von ihren alten Ängsten eingeholt. "Die erotische Passionsgeschichte entwickelt aus einer Mischung aus südländischer Leidenschaft und der nüchternen Bildästhetik der Berliner Schule im Verbund mit den beiden brillanten Darstellern einen enormen Sog." (filmdienst) (läuft vom 7. bis 9. 6. jeweils um 20 Uhr)

"DEFA - Werkschau Ralf Kirsten"
BESCHREIBUNG
EINES SOMMERS

DDR 1962, s-w, 79 Min.
Regie: Ralf Kirsten
Darsteller: Manfred Krug, Christel Bodenstein u.a.
"Manfred Krug in der Rolle eines jungen Ingenieurs, der Ende der 50er Jahre mit der schwierigen Planung einer Industrieanlage beauftragt wird. Fachlich unumstritten, nimmt es der lebenslustige Mann mit den moralischen und politischen Prinzipien der SED weniger genau. So auch, als er ein Liebesverhältntis mit einer verheirateten Kollegin beginnt, die noch dazu FDJ-Sekretärin ist." (filmdienst) (läuft am 21. und 22. 6. jeweils um 20 Uhr)

In memoriam Milos Forman
GOYAS GEISTER
Spanien/USA 2006, Farbe, 114 Min.
Regie: Milos Forman, Darsteller: Javier Bardem, Natalie Portman u.a.
Ein Mann soll im Auftrag der Inquisition den berühmten spanischen Hofmaler Goya wegen vermeintlicher Blasphemien beobachten. Doch statt des Künstlers gerät eine schöne Kaufmannstochter in die Fänge des Klerikers, wird von ihm missbraucht und in den Kerker geworfen. Ein historischer Bilderbogen ... (läuft vom 28. bis 30. 6. jeweils um 20 Uhr)

"Werkschau missingFILMs-Verleih“
NOSELAND
Österreich 2012, Farbe, 85 Min.
Regie: Aleksey Igudesman
Darsteller: Julian Rachlin, John Malkovich und Roger Moore
"Höchst vergnüglich und unerhört lehrreich bringt der Filmemacher und Musiker Aleksey Igudesman Dokumentarisches und Fiktionales derart subversiv gegeneinander in Stellung, daß alles, was ist, gleichzeitig 'Lüge' und 'Wahrheit' ist. 'Noseland' dokumentiert einen kunstvoll-doppelbödigen filmischen 'Anschlag' auf ein Klassik-Festival im sommerlichen Dubrovnik, der alle Vorurteile gegen diese Musik und ihre Musiker gerade dadurch unterläuft, daß er sie forciert zu bestätigen versucht. Ein intellektueller Husarenstreich." (filmdienst) "'Noseland' ist eine humoristische Ode an die Welt der klassischen Musik und einige ihrer Stars. Obwohl es eine Dokumentation ist, verschwimmen darin die Grenzen zur Fiktion und Komödie." (Verleihinfo)
(läuft vom 5. bis 7. 7. jeweils um 20 Uhr)

"Kultfilm"
WIR KÖNNEN AUCH ANDERS
BRD 1992/93, Farbe, 92 Min.
Regie: Detlev Buck, Darsteller: Joachim Krol, Horst Krause, Sophie Rois u.a.
Wer ihn noch nicht gesehen hat oder wer ihn immer wieder sehen will - hier eine erneute Chance. Kipp hat einen schwarzen Anzug, einen Sprachfehler und den unwiderstehlichen Charme eines Enthusiasten. Most hat seine Waldarbeiterkleidung, reichlich Skepsis und einen alten LKW. Der ist das Ticket ins gelobte Land. Irgendwo im Osten wartet ein Landgut, das ihnen die verstorbene Großmutter hinterließ. Die Reise wird beschwerlich, denn die Glücksritter sind Analphabeten, und Straßenschilder können nicht sprechen. Ein Film zum Totlachen - besonders für Nordost-Deutsche. (läuft vom 12. bis 14. 7. und am 20. 7. jeweils um 20 Uhr)

"DEFA - Werkschau Ralf Kirsten"
EINE PYRAMIDE FÜR MICH
DDR 1974, Farbe, 102 Min.
Regie: Ralf Kirsten, Darsteller: Justus Fritzsche, Monika Hildebrand, Rolf Ludwig, Karin Gregorek u.a.
Prof. Dr. Paul Satie, Mitte vierzig, ein Spezialist für geologische und hydrologische Fragen, ist auf dem Weg zu einer wichtigen Konferenz, auf der er seinen Widerspruch zum Neubau eines Staudamms begründen will. Kurz vor dem Ziel, in Wolfsgrün, verlässt er die Bahn, um sich an seine Anfänge im beruflichen Leben zu erinnern, denn hier hatte er vor etwa zwanzig Jahren an dem ersten Staudamm mit gebaut, der jetzt zu klein geworden ist. Die Begegnung mit den Freunden von einst lässt die Vergangenheit wieder lebendig werden und führt zur kritischen Sicht und Wertung damaliger und heutiger Verhaltensweisen. Für Günter Sobe von der Berliner Zeitung war der Film, trotz mancher Einwände, das respektabelste Werk Ralf Kirstens. (läuft am 19. und 21. 7. jeweils um 20 Uhr)

“Kultfilm”
KARBID UND SAUERAMPFER
DDR 1963, s-w, 80 Min.
Regie: Frank Beyer, Darsteller: Erwin Geschonneck, Marita Böhme u.a.
"Ein Dresdner Arbeiter gerät nach dem Zweiten Weltkrieg bei dem Bemühen, das für die Wiedereröffnung einer Zigarettenfabrik dringend benötigte Karbid zu organisieren, in eine abenteuerliche Odyssee. Erster Versuch der DEFA, Lebensumstände und Alltagsschwierigkeiten unmittelbar nach Kriegsende aus heiterer Perspektive darzustellen. Das Ergebnis ist eine der besten deutschen Filmkomödien, die, auf einem mit Pointen gespickten Drehbuch beruhend, mit einem souverän-überzeugenden Hauptdarsteller aufwarten kann. Dabei wird bei aller komischen Forciertheit nie die soziale Genauigkeit aus den Augen verloren; für damalige Verhältnisse erfrischend freche politische Untertöne runden die vergnügliche Handlung ab." (filmdienst)
(läuft vom 26. bis 28. 7. jeweils um 20 Uhr)