Rembrandt
F/D/NL 1999, Farbe, 103 Min.
Regie: Charles Matton
D: Klaus Maria Brandauer, Johanna Ter Steege, Jean-Philippe Ecoffey u.a.
Rembrandt van Rijn kannte Ruhm und Gram, Reichtum und Ruin. Sein Werk stimmt zu Beginn
seines Schaffens mit dem Geschmack seiner Zeit überein: Ohne danach getrachtet zu haben,
ist Rembrandt von seiner Ankunft in Amsterdam an berühmt. Er ist ein erfüllter,
glücklicher Mann, der die schöne Saskia heiratet. Zehn Jahre später, während der Maler
in Ungnade zu fallen beginnt, stirbt sie. Rembrandt ist ein Künstler, der Kompromisse
weit von sich weist: Fordert der Geschmack des Tages eine leichte und farbige Malerei,
verbeißt er sich in seine Schatten und dicken Farbaufträge. In seinem Privatleben zeigt
er sich von Anstandsregeln unberührt, sucht sich seine Frauen unter seinen Dienstbotinnen
und seinen Umgang außerhalb der "guten Gesellschaft". Dann stellen ihn die
Notablen von Amsterdam bloß, verraten und strafen ihn hart. Der ehemals hofierte Star der
holländischen Kunstszene stirbt 1669 von der Gesellschaft geächtet in großer Armut.
Klaus Maria Brandauer spielt mit großartigem Einfühlungsvermögen den kometenhaften
Aufstieg und die bittere Tragödie des vielleicht größten holländischen Malers.
Do 28.6. bis So 1.7. um 19.00 Uhr
Mo 2.7. bis Mi 4.7. um 21.15 Uhr