Kaspar Hauser

Deutschland 1993, Farbe, 137 Min.
Regie: Peter Sehr
D: André Eisermann, Katharina Thalbach, Uwe Ochsenknecht, Udo Samel u.a.
Der Mensch. Der Mythos. Das Verbrechen. “Kaspar Hauser" ist die opulente
Verfilmung des berühmtesten Kriminalfalls des 19. Jahrhunderts. Die wahre
Geschichte eines jungen Prinzen, der seiner Identität beraubt und um sein
Leben betrogen wird. Die Geschichte eines Mannes, der nicht sein durfte,
wer er war. Geboren als langersehnter Erbprinz des Hauses Baden, wird der
Säugling Opfer einer Intrige um die Thronfolge und mit einem todkranken
Kind vertauscht. Später sollte er als Kaspar Hauser, der Mann ohne
Vergangenheit, weltberühmt werden. Offiziell für tot erkärt, fällt der
Junge in die Hände der Bayern, die ihn für ihre eigenen politischen
Machenschaften 12 Jahre lang in ein finsteres Loch sperren. Kein Himmel,
keine Sonne, keine Sterne. Keine Menschen. Ausgesperrt von der Welt. Seine
Glieder wachsen, während sein Geist verkümmert. Erlöst aus dem dunklen
Labyrinth der Entbehrung und Erniedrigung, wird er in eine Welt geworfen,
die ihm völlig unbekannt ist - eine Welt voller Schönheit und Grausamkeit.
Und gerade als er beginnt zu begreifen, was es bedeutet, Mensch zu sein,
entscheiden neue Intrigen über sein Schicksal ...
nur Do 3.5. um 20.00 Uhr (Überlänge)