Film & Gespräch
Zum 35. Jahrestag des Attentats
auf Rudi Dutschke
AUFRECHT GEHEN -
RUDI DUTSCHKE - SPUREN
BRD 1988, Farbe und s/w, 92 Min.
Regie: Helga Reidemeister
Am 11. April 1968 wurde Rudi Dutschke, Symbolfigur der damaligen Protestbewegung, in Westberlin von einem Attentäter niedergeschossen und schwer verletzt. Als Reaktion auf dieses Attentat erschütterten die schwersten Unruhen der Nachkriegszeit die BRD. In ihrem Film macht Helga Reidemeister sichtbar, wo sich die persönliche Lebensgeschichte Rudi Dutschkes mit gesellschaftlichen Widersprüchen, Fragen und Konflikten schneidet. Sie stellt fest, daß ohne die 68er-Revolte die Frauenbewegung, die Friedens- und Ökologiebewegung der BRD bis hin zu den Bürgerinitiativen und den "Grünen" nicht vorstellbar wäre. Ein atemberaubendes Zeitdokument.
(läuft nur am 11. April mit anschl. Filmgespräch: mit dem ostdeutschen Helmut Dutschke (Bruder von Rudi) und dem westdeutschen Horst Conradt (einem sog. "Alt-68er").