DIE ASCHE MEINER MUTTER
Irland/USA 1999, Farbe, 145 min,
Regie: Alan Parker nach dem Roman von Frank McCourt, mit: Emily
Watson, Robert Carlyle, Joe Breen, Ciaran Owens u.a.
?Schlimmer als die normale und unglückliche Kindheit ist die unglückliche
irische Kindheit, und noch schlimmer ist die unglückliche irische
katholische Kindheit." Diese Quintessenz von Frank McCourts autobiographischem
Bestseller ´Die Asche meiner Mutter´ beinahe im Wortsinn befolgend,
hat Alan Parker (THE COMMITMENTS) einen Film geschaffen, der als
Prototyp der werkgetreuen Literaturverfilmung angesehen werden
kann. Die Erinnerungen des ´James Joyce von Limerick´ an seine
Kindheit und Jugend in den 30er und 40er Jahren gehören zum Intensivsten,
was über die irische Seele zu erfahren ist. Zwischen tiefstem
Elend und höchster Lebenslust, zwischen menschlicher Tragik und
dem Witz der Überlebenskünstler pendelt der Film ebenso meisterlich
wie das Buch.
(Wegen Überlänge Eintritt 6,- bzw. 9,- DM)
(läuft am Do 22.6. + Sa 24.6. um 20 Uhr und am So 25.6. um 11
Uhr)